Garten der Trüffel & anderer Lüste
Baumpatenschaft 01 | Trüffel | Burgunder | Schwarz | Tuber Aestivum
Baumpatenschaft 01 | Trüffel | Burgunder | Schwarz | Tuber Aestivum
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Burgundertrüffel ist unser bodennahes Trüffelkapitel: nussig, warm, ruhig — und doch voller Tiefe. Du übernimmst eine Patenschaft für einen mykorrhizierten Wirtbaum und begleitest ein lebendiges System aus Wurzeln, Pilzgeflecht und Boden. Wenn die Saison kommt, kannst du bei der Suche dabei sein – und bekommst die Trüffel aus deinem Patenbereich.
Der Burgundertrüffel ist die leise, elegante Seite der Trüffelwelt: nussig, warm, erdig, manchmal fast wie Haselnuss-Schale und Waldboden nach Regen. Er ist nicht „laut“, sondern präzise — und genau deshalb passt er so gut zu unserer Fläche: Hier geht es um Rhythmus, Boden und Zeit.
Was du mit dieser Patenschaft unterstützt, ist kein einzelnes Produkt, sondern ein Zusammenspiel: ein Wirtbaum, dessen Feinwurzeln, ein Pilzgeflecht im Boden, Kalk, Luftporen, Wasserwege — und unsere Arbeit dazwischen. Wir arbeiten naturnah, mit viel Handarbeit und einem lebendigen Boden, ohne synthetische Spritzmittel.
Und ja: Trüffel bleiben ein Experiment. Nicht, weil wir „mal schauen“, sondern weil Klima und Bodenleben nie zwei Mal identisch sind. Gleichzeitig ist Tuber aestivum in Mitteleuropa grundsätzlich gut kultivierbar — und genau deshalb ist diese Patenschaft für viele der ideale Einstieg in Trüffel: realistisch, sinnlich, bodennah.
Mykorrhiza – die Verbindung, aus der Trüffel entstehen
Trüffel wachsen nicht am Baum. Sie wachsen durch den Baum — genauer: durch die Mykorrhiza.
Der Pilz verbindet sich mit den Feinwurzeln des Wirtbaums (Ektomykorrhiza). Der Baum profitiert von besserer Wasser- und Nährstoffaufnahme; der Pilz bekommt im Gegenzug Energie aus der Photosynthese.
Kurz: Ohne stabile Mykorrhiza keine Trüffel.
Wirtbäume bei uns (Auswahl)
Je nach Bereich, Bodenführung und Verfügbarkeit arbeiten wir u.a. mit:
Steineiche · Flaumeiche · Hainbuche · Haselnuss
Welche Baumart für deine Patenschaft am sinnvollsten ist, klären wir nach dem Kauf per persönlicher E-Mail — damit es nicht „schön gedacht“, sondern wirklich passend ist.
Saison & Aromatik (Sommer vs. Burgunder)
Tuber aestivum wird oft als Sommertrüffel geführt; die „Burgunder“-Aromatik wird häufig als spätere, herbstlichere Reifephase/Herbstform beschrieben. Praktisch heißt das für dich:
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früher in der Saison: oft milder, frischer, zurückhaltender
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später in der Saison: meist runder, nussiger, dichter
Wir orientieren uns nicht an Kalenderromantik, sondern an dem, was die Fläche wirklich hergibt — und kommunizieren Erntefenster rechtzeitig.
Wenn es zur Ernte kommt: dabei sein & deinen Fund bekommen
Sobald die Saison da ist, gibt es Erntetage.
Egal welche Variante du buchst: Du kannst bei der Suche dabei sein.
Und wenn in deinem Patenbereich (Wirtbaum + definierte Suchzone) Trüffel gefunden werden, bekommst du genau diese Trüffel.
Wenn du nicht kommen kannst:
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In der günstigeren Variante sind Reinigung/Verpackung/Versand als Zusatz buchbar.
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In der höheren Variante ist Reinigung/Verpackung/Versand im vereinbarten Rahmen inklusive.
Alles darüber hinaus (besondere Verarbeitung, Sonderversand, Geschenkoptionen) läuft separat.
Preise & Laufzeiten
(etwas günstiger als Tuber melanosporum)
Trüffelpatenschaft – Support
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1 Jahr: 219 €
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3 Jahre: 599 €
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5 Jahre: 899 €
Enthalten: Urkunde (digital) · 2 Saison-Updates/Jahr · Pflege-/Kontrollbeitrag (Wirtbaum, Boden, Mykorrhiza) · Teilnahme an Erntetagen · Trüffel aus deinem Patenbereich (wenn vorhanden).
Wenn du nicht kommen kannst: Reinigung/Verpackung/Versand zubuchbar.
Trüffelpatenschaft – Premium
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1 Jahr: 329 €
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3 Jahre: 899 €
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5 Jahre: 1.299 €
Enthalten: alles aus Support · 4 Saison-Updates/Jahr · Baumschild mit Name/Widmung · falls du nicht kommen kannst: Reinigung/Verpackung/Versand inklusive (im vereinbarten Rahmen).
Juni-Regen, Klimawandel – und warum das bei Tuber aestivum so spürbar ist
Beim Burgundertrüffel entscheidet sich viel im Sommer. Nicht wegen „Saft“, sondern wegen Bodenphysik: Wenn der Juni Regen bringt, wird der Boden oft genau dann gleichmäßiger feucht, wenn der Wirtbaum neue Feinwurzelräumeaufbaut — und damit auch neue Flächen, auf denen Mykorrhiza stabil bleiben kann. Das kann das Pilzgeflecht im Boden aktiv halten und die Voraussetzungen verbessern, dass später überhaupt Fruchtkörper angelegt und ausgereift werden.
Der Klimawandel macht das Ganze härter: längere Trockenphasen, Hitze, Starkregen statt gleichmäßigem Wasser. Deshalb ist „Rain Drops of June“ für uns nicht nur Ästhetik, sondern auch Strategie: Wasser zur richtigen Zeit, Bodenstruktur, Luft im Boden, Schutz vor Extremen — damit das System nicht kippt.
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