Zu Produktinformationen springen
1 von 2

Garten der Trüffel & anderer Lüste

Baumpatenschaft 03 | Trüffel |Weiß | Tuber Magnatum

Baumpatenschaft 03 | Trüffel |Weiß | Tuber Magnatum

Normaler Preis €550,00 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €550,00 EUR
Stückpreis €687,50  pro  100g
Sale Ausverkauft
inkl. MwSt.

Weißer Trüffel ist unser größtes Wagnis – und unser größter Traum im Boden. Du begleitest einen mykorrhizierten Wirtbaum, echte Bodenarbeit und ein System, das nur mit Feuchte, Luft und Geduld funktioniert. Wenn die Saison kommt, kannst du bei der Suche dabei sein – und bekommst die Trüffel aus deinem Patenbereich.

 

Das ist unser waghalsigstes Trüffelprojekt: der weiße Trüffel. Extrem fein im Aroma, extrem anspruchsvoll im Boden. Wenn es gelingt, ist es nicht „eine gute Ernte“ – es ist ein Meilenstein für die Fläche.

Tuber magnatum lebt nicht „am Baum“, sondern im Wurzelraum. Er braucht eine stabile, lebendige Zusammenarbeit zwischen Wirtbaum, Feinwurzeln, Pilzgeflecht und Bodenstruktur – und vor allem: gleichmäßige Feuchte ohne Staunässe. Natürliche Vorkommen werden häufig mit feuchten, gut belüfteten Böden und sogar Flussnähe/Überflutungsdynamiken beschrieben (wobei starke Hochwasser die Trüffelentwicklung auch über Jahre stören können).

Wir arbeiten naturnah, mit viel Handarbeit und einem lebendigen Boden – ohne synthetische Spritzmittel. Und wir sagen es klar: Experiment – ohne Erntegarantie. 

Mykorrhiza – die Verbindung, aus der Trüffel entstehen

Der weiße Trüffel bildet Ektomykorrhiza: Der Pilz umhüllt die Feinwurzeln seines Wirtbaums, verbessert die Wasser- und Nährstoffaufnahme – der Baum liefert im Gegenzug Energie (Kohlenhydrate) aus der Photosynthese. Ohne stabile Mykorrhiza entstehen keine Trüffel. 

Wirtbäume (Auswahl)

In der Literatur werden für Tuber magnatum besonders häufig Eichen genannt, daneben Pappeln und Weiden; außerdem u.a. Flaumeiche und Linde
Welche Baumart für deine Patenschaft sinnvoll ist, klären wir nach dem Kauf per persönlicher E-Mail (Verfügbarkeit, Standort, Plan der Anlage).

Saison & Erntefenster

Für Tuber magnatum Pico wird (z.B. in regionalen Erntekalendern) häufig 1. Oktober bis 31. Januar angegeben.

Wenn es zur Ernte kommt: dabei sein & deinen Fund bekommen

Sobald die Saison es erlaubt, machen wir Erntetage.

Egal welche Variante du buchst: Du kannst bei der Suche dabei sein.
Wenn in deinem Patenbereich (Wirtbaum + definierte Suchzone) Trüffel gefunden werden, bekommst du genau diese Trüffel.

Wenn du nicht kommen kannst:

  • In der günstigeren Variante sind /Verpackung/Versand als Zusatz buchbar.

  • In der höheren Variante sind /Verpackung/Versand im vereinbarten Rahmen inklusive.
    Alles darüber hinaus (besondere Verarbeitung, Express, Geschenkoptionen) wird separat berechnet.

Preise & Laufzeiten

(deutlich oberhalb von Tuber melanosporum – weil Aufwand & Unsicherheit höher sind und ein Gelingen außergewöhnlich wäre)

Trüffelpatenschaft – Support

  • 1 Jahr: 499 €

  • 3 Jahre: 1.349 € (statt 1.497 €)

  • 5 Jahre: 1.999 € (statt 2.495 €)

Enthalten: Urkunde (digital) · 2 Saison-Updates/Jahr · Pflege-/Kontrollbeitrag (Wirtbaum, Boden, Feuchteführung, Mykorrhiza-Begleitung) · Teilnahme an Erntetagen · Trüffel aus deinem Patenbereich (wenn vorhanden).
Wenn du nicht kommen kannst: Reinigung/Verpackung/Versand zubuchbar.

Trüffelpatenschaft – Premium

  • 1 Jahr: 699 €

  • 3 Jahre: 1.899 € (statt 2.097 €)

  • 5 Jahre: 2.999 € (statt 3.495 €)

Enthalten: alles aus Support · 4 Saison-Updates/Jahr · Baumschild mit Name/Widmung · falls du nicht kommen kannst: Reinigung/Verpackung/Versand inklusive (im vereinbarten Rahmen).

Rain Drops of June, Klimawandel – und was das beim weißen Trüffel wirklich heißt

Beim weißen Trüffel ist Wasser keine „Schönwetter-Zutat“, sondern ein Systemfaktor: In natürlichen Kontexten werden für Tuber magnatum feuchte, gut belüftete Böden beschrieben; zugleich können Extremereignisse wie Überschwemmungen die Entwicklung stark stören. 
Der Juni-Regen ist dabei wie ein frühes Signal: Er kann den Boden in die gleichmäßige Feuchte bringen, die Feinwurzelräume stabil hält – und damit genau die Zone schützt, in der Mykorrhiza „arbeitet“. Und weil der Klimawandel die Verläufe verschiebt (längere Trockenphasen, Starkregen statt gleichmäßigem Wasser)


 

Vollständige Details anzeigen